Management-Brief zu CDD (cong-driven-development)
Teams lassen KI zunehmend nicht mehr einzeln prompten, sondern in einer Schleife laufen, die sich selbst nachbessert, bis ein Ziel erreicht ist („Loop Engineering"). Das offene Problem ist nicht, ob KI Code schreiben kann — sondern woran die Schleife erkennt, dass sie fertig ist. Heute heißt „fertig" meist: der Agent sagt es selbst, oder die Tests, die er sich selbst geschrieben hat, sind grün. Das ist ein selbst-genehmigter Pull Request — schnell, aber ohne unabhängige Prüfung.
Wir geben der KI-Schleife ein Gate, das so streng und unabhängig ist wie eine gute CI-Pipeline. Erst wenn dieses Gate grün ist, gilt „fertig". Zwei Bausteine:
Alles ist Open Source, CI-grün und reproduzierbar; das harte Grün-Gate ist im Code verankert und maschinell getestet.
Kein „Coding is solved". Es trägt für formalisierbare Kriterien — nicht für UX, Geschmack, Architektur-Eleganz. Der Mensch setzt und verantwortet die tragende Anforderung; das bleibt bewusst so. Heute Forschungsprototyp mit zwei kleinen, belastbaren Fallstudien — ein Mechanik-Nachweis, keine Großserie. Diese Ehrlichkeit ist Absicht: sie trennt den Ansatz vom Hype.
Risiko klein, Erkenntnis konkret — danach entscheiden wir mit Daten statt mit Meinung.
Selbst ansehen (alles öffentlich, ein Klick): koschnag.github.io/cong-driven-development — Einstieg ohne Vorwissen, Live-Demo via Codespaces, Pitch-Deck, Code & Belege.